Beschreibung
Energieplan 2020
Der Energieplan 2020 setzte stark auf Wärmeverbunde in dicht bebauten Gebieten, wo möglich Grundwasser- und Erdsondenlösungen, empfahl Holz nur gezielt und sah das Gasnetz als auslaufende Brückentechnologie mit Eigentümer- und Gas-/Wärmestrategie der ibk. Der Plan umfasst 17 konkrete Massnahmenblätter für priorisierte Verbundgebiete. Mit der Masterplanung Wärme wurde die Energieplanung 2020 auf Realisierbarkeit getestet
Erkenntnisse aus der Masterplanung Wärme
Die Masterplanung prüfte systematisch alle erneuerbaren Wärmequellen und Speicheroptionen (Grundwasser, Erdsondenfelder mit Regeneration, Solarthermie, Holz, Abwärme, tiefe Aquifere, Luftwärme) und bewertete deren technische Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und regulatorische Umsetzbarkeit in Kloten. Dabei hat sich folgendes gezeigt:
- Ohne verlässliche Grossquelle (z. B. Abwärme eines Rechenzentrums) ist ein großes Fernwärmenetz derzeit nicht wirtschaftlich.
- Erdsondenfelder sind im Kern der Stadt nicht zugelassen
- Holz bleibt lokal für Einzellösungen sinnvoll; zentrale Holznutzung ist aufgrund Verfügbarkeit/Wirtschaftlichkeit nicht vorgesehen.
In Kloten ist der Ausbau eines grossen Netzes zur Wärmeversorgung aufgrund der fehlenden Wärmequellen derzeit nicht realistisch. Als alternative bleibt nur der Ausbau von dezentralen Einzellösungen mit Grundwasser wo verfügbar, Luft-Wasserwärme, Erdsonden oder kleineren Holzheizungen.
Neuer Energieplan
Die Energieplanung Kloten wird auf Basis der Masterplanung Wärme 2030 aktualisiert, um die Wärmeversorgung bis 2050 von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Lösungen umzustellen und realistisch umsetzbare Versorgungswege festzulegen.
Der neue Energieplan wird gemäss dem aktuellen kantonalem Geodatenmodell erstellt.