Beschreibung
Der Wärmeverbund Hohrainli hatte als einziger Wärmeverbund ein Potential zur Realisierbarkeit, da hier die notwendigen Grundwassermengen vorhanden sind.
Für die Umsetzung weiterer Wärmeverbünde wäre die Wärmeversorgung nur über ein grosses Holzheizkraftwerk realisierbar. Der Holzbedarf eines solchen Holzheizkraftwerks würden jedoch die nachhaltig verfügbaren lokalen Ressourcen aus dem Hardwald bei weitem übersteigen. Weder in der Schweiz noch im nahen Ausland stehen ausreichende Holzmengen mittel und langfristig zur Verfügung. Die Planung eines grossen Holzkraftwerks in Kloten wurde deshalb verworfen.
Aufgrund der Erkenntnisse aus der Masterplanung Wärme 2030+ wird der Aufbau weiterer Wärmeverbünde vorerst zurückgestellt . Sollten sich künftig neue erneuerbare Wärmequellen erschliessen, so könnte die Prüfung neuer Wärmeverbünde erneut aufgenommen werden.
lm Jahr 2019 beauftragte die lndustrielle Betriebe Kloten AG (ibk) einen Spezialisten mit der Erarbeitung einer vertieften Abklärung für einen Nahwärmeverbund im Quartier Hohrainli. Das positive Ergebnis ermutigte die ibk eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Durch diverse Probebohrungen und Pumpversuche wurden die erwarteten Resultate bestätigt. Danach konnten verschiedenste Gespräche und Veranstaltungen mit den zukünftigen Wärmeabnehmern geführt und einzelne Verträge abgeschlossen werden.
Zwischenzeitlich traten jedoch geologische Probleme mit der Wasserrückgabe zutage, welche das Projekt verteuerten. Trotz Bemühungen ist es der ibk AG nicht gelungen genügend Wärmeabnehmer zu finden. Der Versuch das Projekt an andere Wärmeverbund- Betreiber abzugeben scheiterte.
Der Verwaltungsrat der ibk AG hat an seiner Sitzung vom 27 . Januar 2026 beschlossen, das Projekt nicht länger zu verfolgen und abzubrechen.